Eine Ode an das Handwerk…

…  und warum ich lieber wenig, dafür aber einzigartig kaufe.

Die Nutzung des Social Media hat bei mir ja viele Auswirkungen. Zum Beispiel bin ich jetzt ein bisschen mehr „up to date“. Ich weiß, was Chiasamen sind. Und Green Smoothies. Außerdem habe ich jetzt ein bisschen mehr Ahnung von Mode. Weiß, wo es gute Angebote gibt, ob ein Fruchtpeeling wirklich hilft und was eine schwarze Maske ist (nein, meine Lieben, nicht das, was ihr denkt!).

Vor allem wurde mir bewusst, wie viele kleine Labels es eigentlich gibt. Wie einzigartig, wunderschön, individuell und personalisiert diese arbeiten und wie gerne ich mir so etwas ansehe. Dabei ist meine Affinität für selbstgenähte/selbstgehäkelte/selbstgestrickte Kindermode auch meinen Followern nicht entgangen, weshalb ich immer wieder einige tolle Dinge geschickt bekomme.

Ich selbst habe mich schon vor langer Zeit dazu entschieden, Dinge nur dann noch zu kaufen, wenn ich wirklich überzeugt von ihnen bin. Ich möchte generell keine Unmenge an Dingen mehr horten, denn meine Kinder benötigen keine 16 Mützen.  Auch keine 67 Handschuhe und 121 Schals. Im Prinzip benötigen sie ein, maximal zwei Paar. Diese sollen dafür aber hochwertig  und schön sein.

So  geschah es, dass vor einiger Zeit die wunderbare Katja von haekeliebe auf mich zukam. Katja kommt aus Regensburg, das passt schon mal sehr gut. Denn Regensburg ist die tollste und kreativste Kleinstadt, die ich kenne. Dort häckelt sie also mit viel Liebe fürs Detail kunterbunte  Mützen für Groß und Klein. Und natürlich häkelt sie auch nach Kundenwunsch.

img_8098

Nach dem Durchforsten ihres Dawanda Shops war mir schnell klar: Diese Beerenmütze soll es bitte sein! Ich war sofort sehr schockverliebt – und als sie nach nur 1,5 Wochen endlich eintrudelte, war ich es noch  mehr. 1,5 Wochen ist übrigens sehr kurz dafür, dass es sich um ein in Auftrag gegebenes Einzelstück handelt (das fiel mir sofort auf).

Ganz nebenbei fanden meine Follower diese Mütze genauso zauberhaft wie ich – es war nämlich das am meisten nachgefragte Produkt auf meinen bisherigen Bildern. Und ja, das kann ich gut verstehen.

img_8093

Doch nicht nur die Mini kam auf ihre Kosten, auch die Maxi bekam ein Einzelstück aus dem Shop geschickt. Ihr müsst wissen: die Schalproblematik ist bei uns sehr ausgeprägt. Im Kindergarten sind keine handelsüblichen Schals erlaubt (wegen der Gefahr der Strangulation). Und die Loops sind oft zu dünn. Katja hat es geschafft, diese beiden Eigenschaften perfekt zu kombinieren – und heraus kam ein echter kleiner Traumloop.

 

Das alles ist jetzt schon mal wirklich sehr schön, aber da fehlt (meiner Meinung nach) noch ein ganz wesentlicher Punkt bei hangemachten Sachen: Der Kontakt! Und Ladies, ihr glaubt es nicht, aber dieser Kontakt zählt mit zu den nettesten, die ich je hatte. Katja war unheimlich freundlich, interessiert, wollte den genauen Kopfumfang wissen, schickte alle möglichen Farbkombinationen und schließlich ein Paket, das mich einfach nur umhaute: img_8040

Das erste was auffiel, war der kunterbunte Karton, in dem alles ankam. Und da lagen die Sachen auch nicht einfach drinnen, sondern ich erhielt eine handgeschriebene und persönliche Postkarte sowie sämtliche Waschanleitungen für die unterschiedlichen Wollarten. Der Glückspilzschlüsselanhänger war mein ganz persönliches Geschenk von Katja – und es ziert meinen Schlüsselbund noch heute.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich den Wert selbstgefertigter Kleidung ganz anders zu schätzen weiß als den von massenproduzierter Ware. Weil ich weiß, dass in selbstgemachter Kleidung eine große Portion Passion mit einer noch größeren Portion Liebe drin steckt. Und Liebe, die mag ich.

Und um sämtlichen Fragen vorzubeugen: Nein, ich wurde für diesen Post nicht bezahlt. Es ist eine ganz ehrliche, ganz authentische Shopempfehlung.

Eine Empfehlung mit Herz.

 

In diesem Sinne,

 

frauheute

Aus Liebe zum Leben.

Advertisements

Ein Gedanke zu “Eine Ode an das Handwerk…

  1. Wie wunderbar! Ich war auf Instagram auch schon ganz hin und weg, die Mütze ist einfach umwerfend! Ich finde auch, dass man sich gegenseitig unterstützen sollte, wo man kann und deswegen kaufe ich auch gerne bei kleineren Shops von Frauen/Müttern, die sich selbstständig gemacht haben und sich damit einen kleinen großen Traum erfüllen. Wie Du sagst, lieber weniger, dann darf es auch etwas mehr kosten, dafür aber mit Liebe.

    Grüßle
    Farina

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s